Nationale Versorgungs-Leitlinie COPD
H 4. Hintergrund und Evidenz: Therapie der stabilen COPD
Die folgenden Therapieziele können meist in Abhängigkeit vom Schweregrad der Erkrankung und der Komorbidität in unterschiedlichem Ausmaß erreicht werden:
- Verminderung der Progression der Erkrankung;
- Symptomlinderung;
- Steigerung der körperlichen Belastbarkeit;
- Verbesserung des Gesundheitsstatus und der Lebensqualität;
- Vorbeugung und Behandlung von Exazerbationen;
- Vorbeugung und Behandlung von Komplikationen;
- Reduktion der Mortalität.
Bei Erstellung eines individuellen Therapieplanes sind Nutzen und Risiken der Behandlungsmaßnahmen für den Betroffenen zu beachten, auch die direkten und die indirekten Kosten.
Bei ausreichender Kontrolle der Syptomatik ist eine Reduktion der Behandlungsmaßnahmen zu erwägen, etwas das Absetzen von Corticosteroiden bei fehlendem Nachweis ihres Nutzens in der Langzeittherapie.
Bei einer progredienten Verschlechterung des Befindens und der Lungenfunktion hingegen ist eine Intensivierung der medikamentösen und nichtmedikamentösen Therapiemaßnahmen notwendig.
Wesentlich sind auch die Vorbeugung und adäquate Behandlung akuter Exazerbationen, um das Auftreten von Komplikationen und kostenintensive Hospitalisationen zu minimieren.
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Einladung zum G-I-N Kongress 2012, Berlin


