4. Risikofaktoren
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Fußläsionen sind bei Diabetikern das Ergebnis eines multifaktoriellen Geschehens.
Hauptrisikofaktoren für diabetesassoziierte Ulzerationen und schließlich Extremitätenamputationen sind:
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Diabetes (Dauer, Verlauf, schlechte Stoffwechseleinstellung);
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Neuropathie (sensorisch, motorisch, autonom);
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arterielle Verschlusskrankheit und deren Folgeerkrankungen (z. B. Niereninsuffizienz, Schlaganfall) [ 16; 17; 18]
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und
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Alter des Patienten.
Weitere Risikofaktoren für das Entstehen von Fußläsionen sind (in alphabetischer Reihenfolge, Aufzählung beispielhaft):
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Adipositas 2° (BMI ≥ 35);
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Arthropathie (Hüfte/Knie/OSG) oder Gelenkimplantat mit Funktionsbeeinträchtigung/Kontraktur;
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Barfußlaufen;
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eingeschränkte Gelenkmobilität (limited joint mobility, LJM), z. B. Fußdeformitäten;
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(erhebliche) Visuseinschränkung;
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Hornhautschwielen;
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Immunsuppression einschließlich Glukokortikoide;
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mangelnde/falsche Fußpflege;
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motorische Funktionseinschränkung/Parese eines oder beider Beine;
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psychosoziale Faktoren;
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Seheinschränkungen;
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Suchtkrankheiten (z. B. Rauchen, Alkoholismus);
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ungeeignetes Schuhwerk;
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vorangegangene Amputationen.
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Zuletzt geändert:
12.01.2007